Anfang

Die Souls Reihe gehört zu einer der schönsten, anspruchsvollsten und auch geheimnisvollsten die ich selber je gespielt habe. Ihr werdet in eine düstere Welt eingelassen und müsst fortan die in einem Intro genannte Aufgabe erfüllen. Danach setzt sich das Prinzip “Lieber Spieler mach doch mal eben” durch. Wir können zwar mit einigen Personen interagieren, aber diese sind selber so rätselhaft wie die Struktur des gesamten Spiels. Und das ist auch beim dritten Teil der Serie nicht anders.

Wir beginnen damit uns unseren Protagonisten zu erstellen und können dabei aus mehreren Klassen auswählen. Diese Klassen haben natürlich unterschiedliche Boni auf Fähigkeiten und da jeder Spieler anders ist, wird hier schon der Grundstein für ein erfolgreiches Abenteuer gelegt. Auch von den Möglichkeiten der Bearbeitung hat der Editor etwas dazu gelernt. Danach geht es in die düstere Welt von Dark Souls 3. Der Plot der Story ist recht überschaubar gestaltet und wird euch in dem Intro erzählt. Diesmal sind wir im Königreich Lothric unterwegs und wieder einmal ein Untoter – The Ashen One. Wir sind von einer mysteriösen Frau beauftragt die nahende Apokalypse abzuwenden die der ununterbrochene Konflikt zwischen Feuer und Dunkelheit heraufbeschwört. Dies können wir nur verhindern, indem wir die Feuerhüter zurück auf ihre Throne zu setzen.

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Vom Gameplay her erinnert Dark Souls 3 stark an eine Mischung aus Dark Souls mit Bloodborne. From Software macht das Gameplay agiler [Bloodborne], bleibt seinem Motto mit der düsteren Stimmung treu [Dark Souls]. Durch diese kleine Änderung vermittelt das Gameplay ein richtig frisches und vor allem gutes Feeling und so ist es für Anfänger auch leichter der ein oder anderen Attacke eines Gegners zu entgehen. Vom Schwierigkeitsgrad her müssen wir den Spielern nichts vor machen. Auch Dark Souls 3 ist ein blöder Schweinebock, der keinerlei Fehler verzeiht. Jeden Schritt den wir in der Spielwelt machen, sollte mit Bedacht gemacht werden. Wer weiß, was hinter der nächsten Ecke lauert oder was der nächste Gegner im Repertoire hat? Genau darum geht es in Dark Souls 3. Wir müssen nicht mehr 0-8-15 Gegner besiegen, sondern haben es mit richtigen Verwandlungskünstlern zu tun – an dieser Stelle sparen wir uns jedoch den Spoiler. From Software kann aber auch die Palette der Fähigkeiten einiger Bosse erweitern. Wenn man im ersten Moment denkt, man sei kurz vor dem Ziel wird eine Phase gestartet, die uns dann doch wieder ins Grab befördert. Aber auch aus diesem Grund können wir die Finger von Dark Souls nicht lassen! Wer seinen inneren Schweinehund besiegt hat und das Sterben schon lange nichts mehr aus macht, der wird die Herausforderung in dem Spiel auch annehmen und trotz des Tods auch weiterhin versuchen an dem Gegner vorbei zu kommen.

 

Um das Spiel etwas leichter zu machen entschied man sich dazu die Estus-Flakon in das Spiel zu integrieren. Diese sollen eine Art Heilungstrank darstellen und geben euch ein wenig Trefferpunkte [TP] zurück. Solltet ihr also im Bosskampf mal angeschlagen sein, dann hilft euch die kleine Flasche. Durch Scherben und auch Knochen in der Welt können wir sogar die Anzahl erhöhen oder aber die Wirkung verstärken. Die Scherben könnt ihr beispielsweise beim Schmied einreichen, der euch nicht nur die Anzahl erhöht, sondern auch die Zuweisung der Estut verändern kann. Seid ihr mit einem Zauberer-Charakter-Built unterwegs, dann lohnt sich vielleicht eine höhere Anzahl an Magie-Estus anstelle der HP-Estus. Wenn der Estuts mal zur Neige geht, dann setzten wir uns an das heimische Lagerfeuer, an welchem wir uns ebenfalls auch zu anderen Standorten teleportieren können und füllen den Vorrat wieder auf. Das hat allerdings den Nachteil, dass die Welt mit den “fürchterlichen” Kreaturen wieder “resettet” wird. Und wo wir gerade bei unserem Schmied sind, ist er unter anderem auch dafür da, dass wir Gegenstände kaufen, aufwerten und durchwirken können. Das Durchwirken ist eine Änderung der Waffe oder des Schilds im Element. Zur Auswahl stehen hierbei Feuer, Dunkel, Eis und die Möglichkeit die Werte der Waffe für den Schaden neu zu skalieren . Für das Durchwirken müssen wir ein spezielles Material und einige Seelen zum Schmied bringen.

 

Im Online-Modus macht Dark Souls III die selbe gute Figur, wie auch schon die Vorgänger. Wir müssen uns, bevor wir fremde Hilfe in Anspruch nehmen können, eine Glut einschmeißen und den weißen Speckstein bei der Händlerin im Feuerbrandschrein erwerben. Wenn wir die Glut eingenommen haben, erhalten wir nicht nur die Möglichkeit andere Spieler in unsere Welt einladen zu können, sondern auch ein saftiges TP-Plus. Mit anderen Mitspielern werden so manche Passagen und auch Bosse ein Stück ertragbarer. Nachteil an dieser Geschichte ist, dass auch unsere Welt offen für Invasoren ist. Das sind dann gegnerische Spieler, die uns ans Leder wollen und den PvP dieses Spiels genießen möchten. Ich persönlich halte von diesem Feature nichts! Die gerufenen Spieler werden nach erledigter Arbeit direkt in ihr eigenes Spiel zurück katapultiert und können dort dann weiter auf Reisen gehen.